Gebratener Karpfen
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KarpfenDer Karpfen wurde erst durch die Römer aus Asien nach Europa gebracht. Seither gilt er in einigen Regionen als klassisches Gericht. Besonders im Grossraum Böhmen und in Tschechien ist der Karpfen als Speisefisch sehr begehrt. In Ostfrankreich wurden künstliche Teiche angelegt, aus denen im Winter der frische Karpfen abgefischt wird (Eisfischen). Das Fleisch dieses Fisches hat keinen ausgeprägten Eigengeschmack. Wird der Karpfen gut gehalten und fangfrisch zubereitet, weist er ein angenehm nussiges Aroma auf.

Der Karpfen wird entweder gebraten, gebacken oder gekocht. Da der Karpfen ein grosser Fisch ist, erfordern beide Varianten spezielles Kochgeschirr in länglicher, bzw. ovaler Form.

Bei der Zubereitung in der Fischbratpfanne erhalten die entgräteten Hälften eine Panade und nach dem Braten werden die knusprigen Fischhälften mit Zitronenscheiben serviert. Dazu passen Kräutermayonnaise, Bratkartoffeln, Blattsalate und ein trockener Weisswein. Der gekochte (bzw. gesottene) Karpfen gelingt in einem Fischkessel mit Deckel besonders gut. Je nach Grösse schmort er in einem Sud aus Bouillon, Wein, Gemüse und Kräutern während längerer Zeit auf mittlerer Temperatur. Das Ergebnis ist sehr bekömmlich und kalorienarm.

Rezeptvorschläge für die Zubereitung von Karpfen kann man unter der Seite Kochtipps einstellen.